Abheben

WENN DU DAS FLIEGEN EINMAL ERLEBT HAST …

Schon Leonardo da Vinci wusste vor ein paar hundert Jahren, dass der Mensch und das Fliegen irgendwie zusammengehören.

Der gute Leonardo zeichnete Flugmaschinen, tüftelte an Flügeln und träumte davon, sich wie ein Vogel in die Lüfte zu erheben.

Blöd für ihn: Er hatte noch kein Trike.😂

Wir haben es da heute deutlich besser.

Dank moderner Technik und ein paar ziemlich cleveren Köpfen müssen wir nicht mehr vom Fliegen träumen oder uns irgendwelche selbst gebastelten Flügel auf den Rücken schnallen.


Wir können es einfach tun.

Einsteigen, anschnallen, Motor an und ab nach oben!

Und wer einmal in einem Trike gesessen hat, versteht ziemlich schnell, warum dieses etwas verrückt wirkende Fluggerät so süchtig machen kann.


Denn

pro Quadratmeter Himmel geht viel mehr Freiheit

eigentlich kaum.


Ein Trike gehört zur Familie der gewichtskraftgesteuerten Ultraleichtflugzeuge.

Klingt wahnsinnig wissenschaftlich,  ist es eigentlich gar nicht.

Denn während andere Flugzeuge mit Rudern, Klappen und jeder Menge Technik durch die Gegend fliegen, macht das Trike die Sache auf seine ganz eigene Art:

Es wird mit Gewichtsverlagerung gesteuert.

Die Gondel bewegt sich unter dem Flügel, die gesamte Flügelfläche wird entsprechend geschwenkt – und schon geht's dahin, wohin der Pilot will.


Im Grunde ist ein Trike nichts anderes als ein motorisierter Hängegleiter mit Sitzgelegenheit für Leute, die keine Lust haben, einen Berg hochzulaufen, um die 

Aussicht zu genießen. 

Und genau das macht den Reiz aus.

Trikefliegen verbindet das ursprüngliche Gefühl des freien Fliegens mit Technik, Sportlichkeit und einer ordentlichen Portion Abenteuer.

Du sitzt nicht irgendwo hinter dicken Wänden und kleinen Fenstern.

Du bist mittendrin, den Wind im Gesicht, den Himmel über Dir und die Landschaft unter deinen Füßen.


Hello world
Hello world

Dort oben wird die Welt plötzlich ganz ruhig.

Häuser werden klein, Straßen zu dünnen Linien und manche Probleme, die unten noch riesengroß erschienen, sehen aus ein paar hundert Metern Höhe plötzlich ziemlich lächerlich aus.


Genau das ist für mich Ultraleichtfliegen.

Nicht einfach nur von A nach B kommen,

sondern den Weg dazwischen genießen.

Den Wind spüren und die Freiheit erleben.


Und manchmal einfach nur denken:

„Verdammt … ist das geil hier oben!“



Fliegen zwischen Schwarzwald und Alb 

vom Sonderlandeplatz Bösingen-Dunningen 


NUR ZUGUCKEN KANN JA JEDER! 😎

Du möchtest den Sport nicht nur vom Boden aus bestaunen, sondern hautnah erleben?

Dann schnall dich an und komm einfach mit! 

Bei einem Flug mit dem Trike bekommst du nicht nur eine ziemlich geniale Aussicht, sondern erfährst nebenbei auch jede Menge über den Sport, die Technik und natürlich das Fliegen selbst.


Ob größere Runde, besonderes Ziel oder einfach ein wenig mehr Flugzeit – vieles kann gemacht werden. 

Gib mir dafür bitte etwas Vorlauf, damit ich deinen Flug vernünftig planen kann.


Erst die Theorie – dann geht’s ab.

Bevor wir uns in die Lüfte schwingen, nehmen wir uns etwa 15 Minuten für die Flugvorbereitung.

Dabei bekommst du eine Einweisung in die Technik und alles Wichtige zum Thema Sicherheit.

Dann gibt’s deinen Helm mit Intercom auf die Ohren. Damit können wir uns während des gesamten Fluges ganz entspannt unterhalten.

Fragen stellen? Unbedingt.
Staunen? Sehr wahrscheinlich.
Grinsen? Fast unvermeidbar. 

Und dann heißt es:

Helm auf. Anschnallen. Abheben.



TASCHEN-CHECK – WIR WOLLEN JA NICHTS ABWERFEN! 

Bevor es losgeht, machen wir noch einen kurzen Taschen-Check.

Alles, was während des Fluges plötzlich meint, sich selbstständig machen zu müssen, bleibt besser am Boden.

Schlüssel, Kleingeld und sonstiger Kleinkram werden deshalb sicher verstaut.


Du möchtest mit deinem Handy Fotos oder Videos machen? Kein Problem 

Damit dein Smartphone allerdings nicht vor uns landet, bekommst du von mir eine Fallsicherung.

Denn glaub mir:
Herunterfallen geht schnell – Wiederholen wird schwierig.


DU NIMMST ALS ERSTES PLATZ

Jetzt wird’s ernst!

Du steigst ein, nimmst deinen Platz ein und spätestens jetzt meldet sich wahrscheinlich dieses kleine Kribbeln im Bauch.

Vielleicht wird dir sogar ein wenig mulmig und der Adrenalinspiegel klettert langsam nach oben.

Keine Sorge – das gehört dazu.

Und meistens dauert es nicht lange, bis aus dem mulmigen Gefühl ein ziemlich breites Grinsen wird. 


JETZT KOMMEN DIE LETZTEN HANDGRIFFE

Der Motor wird gestartet und darf sich kurz warm laufen, die Helme werden verriegelt, ein letzter Check – und dann setzen wir uns in Bewegung.

Je nach Windrichtung rollen wir zum entsprechenden Rollhalt.

Dort heißt es noch einmal kurz warten …

Startfreigabe abwarten.

Und sobald die da ist, geht es los.


AUF DER STARTBAHN – JETZT GIBT’S KEIN ZURÜCK! 

Wir stehen auf der Startbahn.

Vor uns: viel Platz.

Über uns: noch mehr davon.

Eine allerletzte, wirklich wichtige Frage:

Abflugbereit?

Na dann – auf geht’s!

Der 100 PS starke Rotax-4‑Takt-Motor bekommt jetzt ordentlich was zu tun.

Volle Leistung.

Der Motor brüllt, alles dröhnt und wir werden Meter für Meter schneller.

50 … 60 … 70 …

Nach ungefähr 150 Metern haben wir unsere Abhebegeschwindigkeit von

75 km/h erreicht.

Und plötzlich passiert das, weshalb wir hier sind:

Die Räder verlieren den Boden.

Mit rund 4 Metern pro Sekunde

steigen wir in den Himmel –

Und dein Alltag bleibt einfach unten stehen. 


UND SCHON SIND DIE ERSTEN 100 HÖHENMETER GESCHAFFT

Jetzt nimmt die Sache richtig Fahrt auf.

Wir fliegen mit ca. 100 km/h und erreichen schon bald unsere Reiseflughöhe von etwa 800 bis 1.000 Metern.

Und jetzt?

Zurücklehnen, hinausschauen, genießen.

Lass deinen Blick über den Horizont schweifen und entdecke die Welt mal aus einer Perspektive, die man vom Boden aus garantiert nicht bekommt.


WETTER – DER HIMMEL HAT DAS LETZTE WORT 🌦️

So gerne wir auch abheben würden:

Das Wetter wird nicht diskutiert!

Bei starkem Wind, Regen oder Nebel bleibt unser Flieger am Boden und der Flug wird verschoben.

Langweilig? Vielleicht.
Vernünftig? Definitiv!

Vor jedem Flug prüfe ich deshalb ganz genau die aktuelle Wetterlage – natürlich nicht nur am Startplatz, sondern entlang der gesamten geplanten Flugstrecke.

Denn da oben wollen wir Spaß haben und die Aussicht genießen – und nicht ausprobieren, wer stärker ist, wir oder das Wetter.😉


SICHERHEIT – SPASS JA, LEICHTSINN NEIN!

Trikefliegen gilt als relativ sichere Sportart. Trotzdem bleibt Fliegen eben Fliegen und ist trotz aller Vorbereitung und Sorgfalt nicht völlig frei von Risiken.

Deshalb gilt:

Erst Sicherheit – dann Abenteuer!

Sollte unser Motor während des Fluges tatsächlich einmal beschließen, Feierabend zu machen, fällt das Trike übrigens nicht einfach vom Himmel.

Wir können auch ohne Motor weitergleiten und auf einer geeigneten freien Fläche landen.

Genau deshalb werden Flüge in den Schwarzwald auch entsprechend geplant: Wir fliegen nur in Bereiche, in denen im Fall der Fälle geeignete freie Flächen erreichbar sind.


UND WENN DIE TECHNIK GAR KEINE LUST MEHR HAT?

Dann haben wir noch einen ziemlich großen Joker dabei:

Unser Rettungssystem. 

Das Rettungssystem ist für das komplette Fluggerät ausgelegt – also für Trike, Pilot und Passagier – und dient im äußersten Notfall dazu, uns kontrolliert zurück Richtung Boden zu bringen.

Motorprobleme oder der Einsatz des Rettungssystems sind sehr seltene Szenarien.

Trotzdem gehört eine vernünftige Vorbereitung zum Fliegen genauso dazu wie der Spaß.

Denn wie heißt es so schön:

Sag niemals nie.


FLY SAFE – AND HAVE FUN! 😎

KOSTEN – WAS KOSTET DER SPASS?

Jetzt kommt natürlich die Frage, die irgendwann jeder stellt:

„Und was kostet mich der Spaß?“

Die kurze Antwort:

Ich fliege nicht gewerblich!

Mir geht es nicht darum, mit euch das große Geschäft über den Wolken zu machen. 

Mein Ziel ist es, euch meinen Hobbysport und die Faszination des Trikefliegens näherzubringen.


Und ganz nebenbei gilt:

Jeder Flug ist auch für mich Training – und zu zweit macht Fliegen einfach mehr Spaß!

Deshalb gibt es bei mir keinen  Flugpreis.

Keine Preisliste.
Kein Taxameter.
Und nach der Landung kommt garantiert keiner mit dem Kartenlesegerät angerannt. 


ABER DER FLIEGER HAT DURST … ⛽

Ganz ohne Sprit fliegt leider auch das schönste Trike nicht.

Wer möchte, darf sich deshalb gerne freiwillig  an den Benzinkosten beteiligen.

Wie viel? Das bleibt dir überlassen.

Kein Muss, kein fester Betrag und kein verstecktes Kleingedrucktes.


Mir geht es vor allem um eines:

Gemeinsam abheben, Spaß haben und die Begeisterung fürs Trikefliegen teilen.

Denn schöne Erlebnisse sind unbezahlbar …



ABER  GENUG GELESEN, JETZT WIRD GEFLOGEN!!😎

Hello world